Clean Sleeping

Was ist Clean Sleeping?

90% der Gesundheit und auch des Wohlbefindens hängen vom Schlaf ab. Clean Sleeping also „Sauber schlafen“ bedeutet einen vollkommen ungestörten, tiefen und erholsamen Schlaf zu haben; ein Schlaf, der einen ausgeruht und voller Energie in den Tag starten lässt. Es setzt voraus, dass man die wichtigen Stunden, die der Körper zur Regeneration braucht, optimal ausnutzt und sich und sein Schlafzimmer bestens darauf vorbereitet. Alles was die Ruhe stört, muss nach dem Prinzip des Clean Sleeping entfernt werden.

Wie Sie ab sofort mit kleinen Umstellungen „sauberer schlafen“ können, ist im Folgenden zusammengefasst:

Blaues Licht:
Störfaktor Nummer 1? Ganz klar, nicht nur als Clean Sleeper fallen einem da sofort Smartphone, Tablet und Fernsehen ein. Denn dass das blaue Licht von Displays und Bildschirmen unsere innere Uhr beeinflusst ist vielen bekannt. Unterbewusst regt es unser Gehirn an und verhindert den Zustand des Ruhemodus. Auf Dauer führt es nicht nur zu Schlaflosigkeit, sondern kann erhebliche Gesundheitsschäden verursachen. Forscher fanden zudem heraus, dass die störenden blauen Strahlen in unserem Gehirn erstaunlich lange nachwirken. Also nicht nur die Zeit vor dem Schlafengehen ist entscheidend und wirkt sich auf die Nacht aus, sondern auch die Stunden, die wir tagsüber vor dem Computer oder Handy verbringen. Spätestens eine Stunde vorm Schlafen gehen, sollten alle elektronischen Geräte ausgeschaltet werden.

Lichter aus:
Dunkelheit wird oft unterschätzt, aber wir schlafen besser, wenn alle Lichtquellen aus sind. Das beinhaltet auch das kleine Licht im Flur, welches den Weg ins Bad zeigt oder die kleine Leuchtanzeige des Weckers. Bei Dunkelheit stoppt unser Körper die Produktion von Melatonin und schaltet allmählich in den Nachtmodus. Jegliche Art von Lichtquellen kann dieses Umschalten hemmen und den Schlaf behindern. Clean Sleeping bedeutet also: alle Lichter löschen und Vorhänge zuziehen. Tauschen Sie zum Beispiel den digitalen Wecker gegen ein einfaches Gerät mit Batterie aus.

Die richtige Schlafposition:
Sie liegen am liebsten auf dem Bauch? Als Clean Sleeper ist diese Postition leider nicht gut. Chronische Verspannungen im Rücken und Nackenbereich sind die kleinsten Übel. Studien haben gezeigt, dass das Schlafen in Seitenlagen tatsächlich gesünder für unser Gehirn ist, da wir uns so besser von „Datenmüll“ befreien können. Gelerntes soll so besser haften und Erinnerungen länger erhalten bleiben.

Clean Sleeping und Clean Eating:
Viele kennen das. Zu schweres Essen lässt den Körper nicht zur Ruhe kommen. Zu gehaltvolles und fettiges belastet den Magen- und Darmtrakt stark. Gleiches gilt für Rohkost. Menschen mit empfindlichen Mägen sollten am Abend auch auf rohes Gemüse und Obst verzichten, denn Magen und Darm arbeiten zu dieser Zeit gar nicht mehr oder nur sehr wenig. So kann rohe Nahrung nicht verarbeitet werden und bleibt unverdaut bis zum nächsten Morgen. Ab 14 Uhr sollten Sie bestenfalls auf Kaffee verzichten, Alkohol sollte nach dem Prinzip den Clean Sleeping nach 20 Uhr komplett gemieden werden. Ein Glas Wein ist in Ordnung, es sollten aber danach ein paar Gläser Wasser als Ausgleich getrunken werden. Alkohol kann zwar beim Einschlafen helfen, jedoch beeinflusst es den Stoffwechsel, lässt Sie nachts aufwachen und die Schlafqualität sinken.

Ausreichend Bewegung:
Clean Sleeper bewegen sich und machen regelmäßig Sport. Die Regelmäßigkeit ist dabei das Ausschlaggebende, denn wer drei- bis viermal pro Woche moderat Sport macht, schläft laut Forschungen am besten – tief und ruhig. Zwischen Bewegung und Schlafenszeit sollten ein paar Stunden liegen, damit der Körper genügend Zeit hat runterzufahren. Versuchen Sie daher, nicht zu spät abend aktiv zu werden. Das bringt uns zum nächsten Punkt.

Die richtige Uhrzeit:
Clean Sleeper gehen unter der Woche sowie auch am Wochenende zu einer ähnlichen Zeit ins Bett. Gewohnheiten helfen dem Körper „runterzufahren“. Die innere Uhr reguliert ein gesundes Schlafmuster, ein tägliches durchgeführtes Abendritual wie bspw. ein paar Yoga Übungen oder eine Tasse Tee, hilft dabei, den Körper in eine entspannte Stimmung zu gelangen und kann beim Schlafen förderlich sein.

Qualität:
Sparen Sie nicht an der Qualität von Matratze, Kissen oder Bettdecke. Da wir fast ein Drittel unseres Lebens schlafen, sollte auf die Beschaffenheit des Bettes besonders geachtet werden. Bei zum Beispiel Schlaflosigkeit kann alleine der Wechsel zu einem anderen Kissen Wunder bewirken. Denn nicht nur die Form und die Festigkeit, auch die Dichte des Füllmaterials und diverse antiallergische Stoffe sind Punkte, die Sie beim Kauf berücksichtigen sollten. Clean Sleeper machen Ihr Schlafzimmer so zu einer Clean-Sleeping Oase und das nicht nur indem sie alle Störfaktoren entfernen, sondern auch indem sie bei den wesentlichen Dingen in Qualität investieren.

Und wenn es dann doch mal zu wenig Schlaf war…
Nicht immer haben wir die Chance genügend zu schlafen. Keine Panik, es gibt einige Tricks, um auch nach einer Nacht mit wenig Schlaf neue Energie zu tanken und den Tag ohne literweise Kaffee oder Energy Drinks zu überstehen:

  1. Trinken. Viel Wasser – bestenfalls mit frischer Zitrone – sorgt für einen ordentlichen Energieschub.
  2. Kalt duschen. Wechselduschen stimulieren den Kreislauf – Ein Energiekick ist garantiert.
  3. Bewegung und Licht: Auch Bewegung bekämpft Müdigkeit und bringt den Kreislauf in Schwung. Perfekt ist ein Spaziergang an der frischen Luft bei ausreichend Tageslicht.
  4. Leichte Kost statt Kaffee: Zuviel Kaffee macht unruhig und nervös, setzen Sie lieber an „müden Tagen“ auf Obst und proteinhaltige Lebensmitteln wie Mandeln, Jogurt, Huhn oder Fisch.
  5. Powernapping: Wenn möglich ist ein kurzes (!) maximal 20 minütiges Schläfchen optimal um neue Energie zu tanken.

Quelle: Lanserhof, www.lanserhof.com

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